10.10.2026
Aktualisiert: 17:22 Uhr
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Ordnung im Chaos: 5.000 Kilometer durch die Ukraine im Krieg

Gastbeitrag von Kevin Frickmann

Lemberg, ein Nachmittag im Spätsommer. Die Sonne stand hoch, fast 40 Grad, ein lauer Wind zog durch die Baumkronen. Vor der Lemberger Oper, ein sehr lebendiger Platz, saßen Menschen in der Sonne, Kinder spielten an der Wasserfontäne, irgendwo lachten ein paar ältere Herrschaften beim Kartenspiel. Es war ein Bild, wie man es aus jeder europäischen Stadt kennt. Bis der Blick über die Bänke zwischen den Bäumen wanderte. Dort saßen, mal allein, mal mit Mutter oder Freundin, immer wieder Soldaten.

Kaum war ich in Lemberg angekommen, heulte der erste Luftalarm auf. Kurioserweise klang er verblüffend ähnlich wie der Alarm, den ich aus Saarbrücken kenne. Derselbe Sound, aber eine völlig andere Bedeutung.

Es war bereits mein zweiter Besuch in der Ukraine. Das erste Mal war ich Ende März dort gewesen, kurz vor Ende des Winters. Damals wirkten die Straßen leerer, verhaltener. Jetzt, im Sommer, waren die Menschen draußen und genossen das Leben, als wollten sie sich die kurze Zeit der Wärme und des Lichts nicht nehmen lassen. Der Krieg war hier kein Ausnahmezustand mehr, der den Alltag unterbrach. Er war längst Teil des Alltags geworden. Genau dieses Nebeneinander aus Normalität und Krieg begleitete mich die nächsten zweieinhalb Wochen: von Lemberg über Schytomyr, Kyiv, Poltawa, Dnipro, Saporischschja und Odesa bis nach Iwano-Frankiwsk und Ternopil und zurück. Mehr als 5.000 Kilometer durch ein Land im Krieg.

In Kyiv traf ich eher zufällig auf den ukrainischen Außenminister Sybiha, ausgerechnet an dem Tag, an dem auch sein belgischer Amtskollege zu Gast in der Stadt war. In derselben Nacht schlugen russische Raketen wieder zu. Ballistische Raketen trafen Kyiv, einige davon unmittelbar in der Nähe meiner Unterkunft. Es war einer der wenigen Momente der Reise, in denen ich echte Angst verspürte. Ich hatte Glück: Direkt rechts neben meinem Hotel lag ein Eingang zur Metro. Die Stationen liegen in Kyiv teilweise tief unter der Erde und dienen im Krieg als Schutzräume. Ich blieb bis halb zwei Uhr nachts unten, bevor ich mich wieder nach oben traute. Kurz nach fünf Uhr morgens ertönte der nächste Alarm. Den verschlief ich.

Sperrbildschirm eines Smartphones mit sechs Luftalarm-Benachrichtigungen
Sechs Luftalarm-Meldungen bis kurz vor sieben Uhr morgens. Foto: Kevin Frickmann

Ende Mai war ein bekannter Markt samt Einkaufszentrum im historischen Stadtteil Lukjaniwka, mitten in Kyiv, vollständig zerstört worden. Doch direkt vor den Ruinen verkauften Händlerinnen und Händler weiterhin ihre Waren. Eine von ihnen sprach mich auf Ukrainisch an. Meine Sprachkenntnisse sind begrenzt, trotzdem erkannte sie schnell, dass ich Ausländer war. Mit einem Lächeln drückte sie mir eine Aprikose zum Probieren in die Hand. Ich wollte ihr Geld geben. Sie lehnte ab. In der Metro hingen überall Plakate, auf Ukrainisch und Englisch, auf denen wortwörtlich stand: „Germany provides key support for protecting Ukraine’s skies.“ Man sagte mir, es handle sich um eine Kampagne der deutschen Botschaft in Kyiv.

Ausgebrannte Fassade eines Einkaufszentrums mit Trümmern und Absperrband
Ausgebrannt: das Einkaufszentrum am Lukjaniwka-Markt in Kyiv. Foto: Kevin Frickmann
Mehrstöckiges Gebäude mit zerstörter Fassade, im Vordergrund Schutt
Zerstörtes Gebäude in Kyiv, davor der Schutt. Foto: Kevin Frickmann

Je weiter ich in den Osten fuhr, desto stärker überkam mich ein Gefühl der Demut. Bei meinem ersten Besuch hatte unser Schnellzug von Kyiv nach Poltawa mitten im Nirgendwo an einem Waldstück evakuiert werden müssen. Zwei Stunden standen wir dort. Über uns war ein Motorengeräusch zu hören, denn in der gesamten Ukraine gilt Flugverbot. Da bekommt man Angst, erst recht, wenn der eigene Zug ein mögliches Ziel gewesen sein könnte. Das Bild und das Geräusch der Shahed-Drohne und ihrer Detonation werde ich nie vergessen.

Dieses Mal reiste ich mit allem, was das ukrainische Verkehrsnetz zu bieten hat: Schnellbus, Taxi, Zug, Tram und Metro. Dazu kam eine traditionelle, vierstündige Fahrt mit einer Marschrutka, über die sich meine ukrainischen Freunde später entsprechend lustig machten, als sie davon hörten. Wer alte Busse und Straßenbahnen aus dem deutschen Nahverkehr sucht, muss übrigens nicht ins Museum. In der Ukraine fahren sie noch.

Je näher ich Saporischschja kam, desto größer wurden die Sicherheitsmaßnahmen. Die Stadt liegt nur wenige Dutzend Kilometer von der Front entfernt. Überall sah ich Anti-Drohnen-Netze, insbesondere an wichtigen Einrichtungen wie dem Bahnhof. Brücken und andere Objekte dürfen nicht fotografiert werden. Soldaten kontrollierten Ausweisdokumente und fotografierten Menschen, die in die Stadt kamen. Sonne und blauer Himmel täuschten über die Realität hinweg. Mein Freund Andrii zeigte mir seine Heimatstadt von A bis Z und nahm mich mit in das Kulturzentrum, in dem er regelmäßig an Projekten mitwirkt. Am meisten schockierten mich die Schäden an Infrastruktur und Universität, Einschusslöcher waren an zahlreichen Gebäuden sichtbar. Im Hintergrund war immer wieder die Luftabwehr zu hören, die eine Drohne vom Himmel holte. Das war Saporischschja im Sommer: eine Stadt, in der Menschen arbeiteten, einkauften und Kultur machten, während jederzeit der nächste Angriff kommen konnte.

Beschädigte Fassade und mit Holz verschlossene Tür einer Universität
Eingang der Nationalen Universität Saporischschja. Splitterschäden in der Fassade, die Türen sind mit Spanplatten verschlossen, ein Zettel weist zum Eingang („Вхід“). Foto: Kevin Frickmann

In Odesa stieg am Horizont immer wieder eine Detonation mit schwarzer Rauchwolke auf. „Ganz normal“, sagte man mir. Die Strände waren trotzdem voll. Zwischen Fronturlaub und dem Wunsch, wenigstens den einzigen Urlaub am eigenen Meer zu verbringen, den viele Ukrainerinnen und Ukrainer noch machen können, wollten die Menschen einfach entspannen. Auch hier wurde eine FPV-Drohne abgefangen. Wenige Wochen später traf ein deutlich schwererer Angriff die Stadt, am 12. September wurden die oberen Etagen eines Hochhauses zerstört.

Altbaufassade mit eingestürzter Decke und verbretterten Fenstern
Beschädigter Altbau in Odesa, die Fenster im Erdgeschoss sind verbrettert. Foto: Kevin Frickmann

Beeindruckt war ich vom Tempo, mit dem in vielen Städten wiederaufgebaut wurde. Es entstanden neue Wohnkomplexe, Infrastruktur wurde repariert, öffentliche Räume wurden weiter genutzt. Die Ukraine versuchte nicht nur, den Krieg zu überstehen. Sie versuchte gleichzeitig, ihren Alltag aufrechtzuerhalten, und wurde damit auf leise Weise zum Widerstand.

Dieser Wille zur Normalität zeigte sich auch im Kleinen. Mit „Diia“, der staatlichen E-Government-App, bündelt die Ukraine digitale Dokumente und zahlreiche Behördengänge in einer Anwendung, davon kann Deutschland bislang nur träumen. Beim Mobilfunknetz müssen wir gar nicht erst anfangen zu vergleichen. Fairerweise muss man sagen: Die Ukraine ist, abgesehen vom Westen, überwiegend flach, das erleichtert die Versorgung. Supermärkte haben landesweit bis Mitternacht geöffnet. Das Fernverkehrsnetz, ob Zug oder Fernbus, ist erschwinglich und vielerorts erstaunlich gut ausgebaut. Nur die Metro in Kyiv hat seit dem 15. Juli kräftig aufgeschlagen, von 8 auf 30 Hrywnja.

Pixel-Plakat mit einer Wolke, die grüne Strahlen auf Drohnen schießt
„Око за око. Дронопад“, etwa „Auge um Auge. Drohnenfall“. Eine Aktion der Tankstellenkette OKKO, laut Kleingedrucktem fließt ein Teil der Einnahmen in Ausrüstung für die Verteidigung, darunter FPV-Drohnen. Foto: Kevin Frickmann

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass viele Menschen in der Ukraine sehr genau wussten, was sie leisten konnten und welche Rolle sie in der Gesellschaft übernehmen wollten. Sie wirkten gelassener und resilienter, als wir es in Westeuropa, speziell in Deutschland, oft sind. Tradition und Glaube spielten dabei eine wichtige Rolle. Auch die nächtliche Ausgangssperre gehörte längst zu diesem Alltag.

Gleichzeitig wäre es falsch, die Ukraine zu romantisieren. Ein Freund von mir wollte sein Schicksal nicht einem Staat überlassen, der noch immer mit Korruption kämpft. Er floh, erfolgreich, nach Hamburg. Nach einem heiteren Abend mit viel Alkohol führten ein Brite, ein Holländer, zwei Ukrainer und ich eine lange Diskussion, die schließlich auf eine Frage hinauslief: Sind manche Menschen gleicher als andere? Wie kann es sein, dass sich Männer mit Geld und Beziehungen ins Ausland absetzen können, während andere das Land nicht verlassen dürfen? Einen kleinen Eindruck davon, wie eng diese Fragen mit dem Alltag verbunden sind, bekam ich selbst: Am Bahnhof hielt mich ein Soldat an und befragte mich ausführlich. Erst mein deutscher Pass entschärfte die Situation.

Wie eng die Ukraine und Russland auch persönlich verflochten sind, wurde mir in vielen Gesprächen klar. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer haben Verwandte in Russland, mit denen der Kontakt seit 2014, spätestens seit 2022, abgebrochen oder zerrüttet ist. Andere Familien tragen die Geschichte der Stalinzeit in sich: Ihre Vorfahren wurden von Stalin nach Sibirien deportiert und kehrten Jahre später zurück. Der Krieg trifft also nicht nur zwei Staaten, sondern zieht sich oft mitten durch Familiengeschichten.

Wer verstehen will, warum die Ukraine diesen Preis zahlt, kommt an zwei Jahreszahlen nicht vorbei: 2004 und 2014. Die Orangene Revolution war ein Aufstand gegen einen gefälschten und prorussisch beeinflussten Wahlausgang. Sie war ein früher großer Moment, in dem sich Teile der ukrainischen Gesellschaft für einen europäischen statt für einen russisch dominierten Weg entschieden. Zehn Jahre später wiederholte sich diese Entscheidung auf dem Maidan, diesmal unter weitaus höherem Einsatz. Als die damalige Regierung im November 2013 das geplante Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union auf Druck aus Moskau auf Eis legte, gingen Hunderttausende Menschen auf die Straße. Der Protest wurde blutig niedergeschlagen, rund hundert Menschen starben. Am Ende stand der Sturz der Regierung. Russland reagierte mit der Annexion der Krim und der Unterstützung der Separatisten im Donbas.

Diese beiden Jahreszahlen sind jedoch nur die jüngsten Kapitel einer viel längeren Geschichte. Russland hat historisch immer wieder versucht, seine Nachbarn politisch und kulturell zu kontrollieren, und in der Ukraine zeigt sich das besonders deutlich. Zarenzeitliche Erlasse wie das Walujew-Zirkular von 1863 und der Emser Ukas von 1876 schränkten den Gebrauch der ukrainischen Sprache massiv ein. In der Sowjetzeit folgten unter anderem der Holodomor und die Verfolgung einer ganzen Generation ukrainischer Schriftsteller und Intellektueller, die als „Erschossene Wiedergeburt“ in die Geschichte einging. Sprache und Kultur waren nie nur Nebenschauplätze, sie waren Teil des politischen Konflikts. Was ich auf dieser Reise sah, erschien mir deshalb auch als Ausdruck einer viel älteren Auseinandersetzung: Ein Land versucht, seine eigene Identität zu bewahren und selbst darüber zu entscheiden, wohin es politisch und gesellschaftlich gehören möchte.

Wie lebendig dieser Konflikt bis heute ist, zeigte sich an der Sprache. Seit 2022 sprechen immer mehr Menschen Ukrainisch. Laut einer Umfrage vom Dezember 2022 stieg der Anteil derer, die nur oder überwiegend Ukrainisch sprechen, im Vergleich zu 2017 um neun Prozentpunkte, während der Anteil der Russischsprachigen um elf Prozentpunkte sank. Dabei bleibt ein Gefälle: Ältere Menschen sprechen häufig nur eine Sprache, im Westen Ukrainisch, im Osten Russisch. Nach meinem Eindruck wechselten vor allem Jüngere zunehmend ins Ukrainische. Ein Freund, der für sein Studium von Dnipro nach Lemberg gezogen war, erzählte mir, wie ungewohnt ihm die Umstellung vom Russischen aufs Ukrainische anfangs fiel. Dieses Dilemma wird auch in Trends auf TikTok aufgegriffen. Dazwischen hat sich eine Mischsprache etabliert: Surschyk, ein Gemisch aus Ukrainisch und Russisch, dessen Name ursprünglich eine Mischung verschiedener Getreidesorten bezeichnete.

So sehr die Reise von Bewunderung geprägt war, wäre es unehrlich, die Probleme zu verschweigen. Korruption bleibt ein reales Problem. Auch die Frage nach Gerechtigkeit und der Lastenverteilung des Krieges ist für viele Menschen schmerzhaft. Wenn sich einzelne Eliten der Mobilisierung entziehen können, während andere jahrelang an der Front stehen oder das Land nicht verlassen dürfen, entsteht Frustration. Der Weg der Ukraine in die Europäische Union wird deshalb nicht nur von den Entwicklungen an der Front abhängen, sondern auch davon, wie ernsthaft das Land seine inneren Probleme angeht.

Was am Ende bleibt, ist ein widersprüchliches Bild: Ordnung im Chaos. Ein Land, das trotz Raketen, Ausgangssperren und besetzter Gebiete nicht nur überlebt, sondern baut, digitalisiert, Karten spielt und an den Strand geht. Was ich in Lemberg, Kyiv, Saporischschja und Odesa gesehen habe, war kein fernes geopolitisches Ringen. Es war der Alltag von Menschen, die weiterarbeiten, ihre Kinder großziehen, Kultur machen und feiern. Und die zugleich wissen, dass wenige Kilometer entfernt gekämpft wird und jederzeit der nächste Luftalarm ertönen kann.

Diese Menschen zahlen einen hohen Preis für ihre Entscheidung, selbst über ihre Zukunft bestimmen zu wollen. Der russische Angriffskrieg ist keine legitime Sicherheitspolitik. Er ist der Versuch, einem Nachbarland das Recht abzusprechen, seine eigene politische Zukunft zu bestimmen. Deshalb ist die europäische Perspektive der Ukraine keine bürokratische Formalität, sondern auch eine Frage der Solidarität. Die Ukraine hat sich für Europa entschieden, nicht erst seit dem 24. Februar 2022, sondern bereits auf dem Maidan, während der Orangenen Revolution und in vielen gesellschaftlichen Debatten davor. Wer die Ukraine heute besucht, versteht diese Entscheidung vielleicht besser.

Über den Autor
Kevin Frickmann studiert Europawissenschaften mit dem Schwerpunkt Recht, Politik und Gesellschaft an der Universität des Saarlandes. Er ist Vorstandsmitglied der Jungen Europäischen Föderalisten Saarland e.V. und Mitglied im Bundesausschuss der JEF Deutschland e.V.

Quellen

  1. Euronews, Belgischer und ukrainischer Außenminister treffen sich in Kyiv im Schutzraum, 18.08.2026
  2. Außenministerium der Ukraine, Erklärung zu den Raketenangriffen auf Kyiv, dokumentiert bei GlobalSecurity, 20.08.2026
  3. NV, Händler kehren auf den beschädigten Lukjaniwka-Markt zurück
  4. The Counteroffensive, „Russia can’t bomb this market away“
  5. sud.ua, Kyiv stellt auf 30 Hrywnja pro Fahrt um
  6. Interfax-Ukraine, Neue Fahrpreise im Kyiver Nahverkehr
  7. Texty.org.ua, Wie Saporischschja unter ständigen Angriffen aus der Luft lebt
  8. Texty.org.ua und CIR, „Within FPVs‘ reach: How Zaporizhia is getting used to living under nets“
  9. Intent, Hochhaus in Odesa bei Beschuss beschädigt, 12.09.2026
  10. Kyiv Independent, Russischer Angriff trifft Wohnhochhaus in Odesa
  11. Regierung der Ukraine, Über 21 Millionen Menschen nutzen Diia
  12. Kyiv Independent (via Yahoo), Lockerung der Ausreiseregeln für 18- bis 22-Jährige
  13. Stefyn, „Fighting for freedom in Ukraine“, zur Orangenen Revolution
  14. Concorde Capital, zur Orangenen Revolution 2004
  15. Brookings, Ukraine protests and memories of the Orange Revolution, 26.11.2013
  16. Global Voices, Ukraine setzt EU-Abkommen aus, 22.11.2013
  17. Kyiv Post, zu den Toten auf dem Maidan und dem Sturz Janukowitschs
  18. Kyiv Post, Jahrestag der „Himmlischen Hundertschaft“, zur Annexion der Krim und zum Donbas
  19. RFE/RL, Siebter Jahrestag der Gewalt auf dem Euromaidan
  20. Encyclopedia of Ukraine, Emser Ukas
  21. Andrii Danylenko, Acta Slavica Iaponica, zum Walujew-Zirkular von 1863
  22. Euromaidan Press, zum Holodomor
  23. Holodomor Research and Education Consortium, „Executed Renaissance“
  24. Außenministerium der Ukraine, zum Beginn des Großen Terrors in den 1930er Jahren
  25. Liudmyla Pidkuimukha, ZOiS Spotlight, „Identität spricht: Wie Sprachideologien die Ukraine verändern“, 16.07.2025
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